Ich bin stolz darauf, die leitende Förderin unserer Mitarbeitergruppe „CapAbilities ERG“ zu sein, deren Ziel es ist, das Bewusstsein zu schärfen und Vorurteile in Bezug auf Probleme am Arbeitsplatz abzubauen, von denen Menschen mit Behinderungen und/oder Pflegepersonen von Menschen mit Behinderungen betroffen sind. Vor kurzem haben wir in Zusammenarbeit mit unserer EAG „Family Support Network“ eine virtuelle Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Courageous Conversation“ zum Thema „Karrieregestaltung bei der Pflege eines Angehörigen mit Behinderung“ durchgeführt. Ich hatte das Glück, meine eigene Geschichte mit Unterstützung von Commvault teilen zu dürfen. Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember möchte ich meine Geschichte auch hier erzählen.
Meine Tochter Emily, die mittlerweile 18 Jahre alt ist, wurde mit dem Goldenhar-Syndrom geboren, einer seltenen kraniofazialen Erkrankung. Bei ihrer Geburt fehlte ihr der gesamte Unterkiefer, und aufgrund ihrer kraniofazialen Probleme musste sie sich bis heute mehr als 40 Operationen unterziehen. Auch wenn sie seit ihrer Geburt enorme Fortschritte gemacht hat, wird das Goldenhar-Syndrom sie ihr ganzes Leben lang begleiten.
Ich bin nun schon seit fast 18 Jahren bei Commvault, Emilys Lebensweg begann also bereits in meinem ersten Jahr bei Commvault. Als Emily geboren wurde, musste ich quasi über Nacht erwachsen werden. Und ich muss zugeben, dass ich Emilys Geschichte nicht sofort mit meinen Kollegen geteilt habe. Unzählige Male habe ich Telefonkonferenzen aus Krankenhäusern und Wartezimmern geführt, und niemand wusste davon. Aber als ich beruflich reifer wurde und mich wohler fühlte, ging ich davon über, Emilys Geschichte zu verbergen, dazu, mich dafür einzusetzen – Emilys Geschichte wurde schließlich ein Teil von mir bei Commvault.
Unsere Aufgabe als Eltern von Kindern mit Behinderungen ist es, ihnen die Möglichkeit zu geben, ein möglichst gutes Leben zu führen, und darauf haben meine Frau Nancy und ich uns immer konzentriert. Es dreht sich alles um Fürsprache – wenn man mit Fürsprache beginnt, wird sich etwas ändern. Und im Laufe der Jahre, während wir uns weiterhin für Emily einsetzten, haben wir ihr auch vermittelt, wie wichtig es ist, sich selbst für ihre Belange einzusetzen. Und vor allem, niemals, niemals aufzuhören. Zu Emilys ersten Engagement-Aktivitäten gehörte der „Bring Your Child to Work Day“ in unserer Zentrale, an dem sie zu Beginn ihrer Teenagerjahre mehrmals teilnahm. Emily brachte ihren Assistenzhund mit und erzählte unseren „Vaulters“ ihre Geschichte. Das machte ihr großen Spaß, und diese Gelegenheit gab den Anstoß für ihren eigenen Weg als Fürsprecherin, als sie begann, an Schulen Vorträge zu halten und mit Schülern über ihre Geschichte zu sprechen. Im Laufe der Jahre war es Emilys Mission, bei Kindern jeden Alters das Bewusstsein für Freundlichkeit und Akzeptanz zu schärfen – durch Live-Vorträge vor Ort, per Videokonferenz und in den sozialen Medien. Ich könnte nicht stolzer auf sie sein.
Emilys Weg hat mir so viel beigebracht, sowohl persönlich als auch beruflich. Auch wenn es so viele Lebenserfahrungen und Lernerfahrungen gab, haben wir uns bei unserem „Courageous Conversation“-Gespräch insbesondere auf folgende Punkte konzentriert:
- Listen and pay attention to detail. When doctors start using fancy words, you have to listen. When you’re home dealing with your child with a disability, you have to be able to listen to what they’re saying (and not saying) and pay that close attention to detail. These skills have not only taught me to be a better father, but a better professional as well. Staying present and listening helps me do my job better and best support my team.
- Value the impact of support. It’s incredibly important to accept the support you may need, and sometimes that means being vulnerable. Lean on the resources available to you and leverage them. As I mentioned earlier, I wasn’t always open to sharing Emily’s story and accepting support at work. But to manage work-life balance and be my best self at Commvault, I realized how impactful a support network really is.
- Embrace life’s challenges. Navigating the unknown and overcoming obstacles is what makes us stronger at home and at work. While there have been so many challenges related to Emily’s disability, I realize how much I have learned and grown from our situation. The life skills I’ve developed have not only made me a better person at home, but they’ve made me a better colleague and leader at Commvault.
Ohne die Unterstützung von Commvault in den letzten 18 Jahren wäre ich heute nicht dort, wo ich bin. Zu zeigen, dass uns das am Herzen liegt, ist ein grundlegender Bestandteil unserer Unternehmensidentität. Unsere Mitarbeitergruppe „CapAbilities“ schafft einen sicheren und von Empathie geprägten Raum, in dem „Vaulters“ mit Behinderungen, pflegende Angehörige und Verbündete offen und ehrlich diskutieren und gemeinsam Veränderungen vorantreiben können.
Wenn ich zurückblicke, würde ich an Emilys Weg und unserer Situation nichts ändern wollen. Das hat mich zu der Person gemacht, die ich heute bin, und Emily strahlt weiterhin und bewirkt jeden Tag etwas in der Welt.